Werderkeramik
hat einen gute Ton

Mit Ton arbeiten ist:

ein Geschenk der Erde in Worte fassen


Weihnachten kann kommen Weihnachten ist Kunst

Kunstweihnachtsmarkt

Im Gewölbe des Lendelhauses, unserer historischen Saftfabrik in Werder, findet in diesem Jahr zum 11.Mal unser Indoor-Kunstweihnachtsmarkt vom Werderschen Kunstmarkt statt. Es macht uns, die Organisatoren, den Bildenden Künstler und Grafiker Wilfried Mix und Gundula und Karsten Radke von Werderkeramik ein wenig stolz, die Power nicht verloren zu haben, dieses kulturelle Event weiterzuentwickeln! Es ist der Mix aus lebendiger Tradition, Gemütlichkeit und Lebensfreude, die uns inspirieren, diesen Kunstgenuss zu gestalten. Somit wird es für unsere Besucher, als auch für die Aussteller ein vielfältiges Angebot für weihnachtliche Atmosphäre, Austausch, Netzwerk und letztlich Spaß an Gemeinschaft.

Fangen Sie sich und Ihrer Familie ein Stück Vorfreude auf das schönste Fest im Jahr und den Zauber des Augenblicks ein und besuchen Sie uns auf der Insel in Werder/Havel.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 2. Advent 2021

14:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag und Sonntag 3. Advent 2021

14:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 


Momentan beschäftigen wir uns mit verschiedenen Maltechniken auf keramischen Oberflächen.

Dabei reizt uns die Kleinfeldmalerei besonders. Manchmal ist weniger doch mehr und so lassen wir uns von der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts inspirieren. Expressionismus, Kubismus, Konstruktivismus, Primitivismus und Surrealismus sind spannende Ansätze. Wir sind fasziniert von den Lehren der Vertreter des Bauhauses. Trotz minimalistischer Ansätze dauert das Anmalen inzwischen länger als die Formgebung .

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Andenkenhaus oder Narturpark ?

Nachdem wir im Andenkenhaus schon den Untermietvertrag mit Mäusen und Spinnen unterschrieben haben, stellt die Vogelwelt am Haussee Andenkenhaus Fercher Straße 160 in Petzow eine ganz andere „Hausnummer" dar. Wir bekommen live eine Extraeinlage von einer Nachtigall, die hässlicher im Vergleich zu ihren Artgenossen nicht sein könnte. Dafür lässt sie ihre kleine Kehle vor unseren Augen in einer Lautstärke vibrieren, die diesen Ort einfach magisch erscheinen lässt. Sie singt jedweder shakespearischen Mythologie nicht nur des Nachtens „Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang“ sondern wenn sich das Paar gefunden hat, und das hat es bei uns! Auch tagsüber! Wir haben es mit dem Fernrohr beobachtet!

Aber auch Schwanzmeisen lieben Werderkeramik. Bisher war uns diese Art unbekannt. Sie bringen 7-10g auf die Waage und sind zauberhaft lebhaft, dass wir sie wippend auf kleinen Ästen beobachten dürfen. Sie lieben unser weißes Auto und begrüßen uns persönlich bei jedem Ankommen:

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Handgefertigter Keramikschmuck

Nach dem Raku-Rauchverfahren stellen wir unseren einzigartigen Schmuck her,der durch die Raku Glasur perlmuttartige Effekte aufweist.

Es ist jedes Mal eine freudige Überraschung, wie sich die „Schätzchen“ in Verbindung mit Luft und Wasser entwickeln. Jedes Teil ist ein Unikat. Die Halsreifen                ( Durchmesser 14 cm)und Halsketten (Länge ca 49 cm) können farblich angepasst werden. Es gibt sie nicht nur in schwarz und weiß.

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Was ist Raku?

Raku wurde im 15. Jahrhundert in Japan von einem vermutlich nicht aus Japan stammenden Dachziegelhandwerker unter der Leitung eines Teezeremoniemeisters entwickelt. Später gab er seinen Ziegeln das Schriftzeichen  楽 zu dt.                              „Freude“.

Es wurde sein Familienname. In der westlichen Kultur wurde die ursprüngliche Raku Technik abgewandelt und zu einem neuen unverkennbaren Stil entwickelt.


Wie macht es Werderkeramik ?

Die bei ca. 900 Grad geschrühten Scherben werden mit Raku-Glasuren versehen und nach einer Trocknungszeit von      ca. 7 Tagen  in den mit Gas befeuerten Raku-Ofen gestellt. Nun wird dieser auf ca. 1000 Grad hochgeheizt, durch einen Blick in den Ofen sehen wir, ob alle Glasuren glattgeschmolzen sind. Wenn wir durch eine kleine Öffnung in den Ofen geschaut haben und nach unserem Empfinden alles für gut befunden wurde, wird das Gas ausgeschaltet und nacheinander die  glühenden Gefäße mit langen Zangen aus dem Ofen gehoben.Eine gewisse Zeit kühlen sie an der Luft ab  bis sie in unseren Zaubertopf mit organischen Stoffen wie Sägespäne oder frisches Nadelreisig gestellt werden. Dort entzündet sich ein Feuer und bildet Rauch.  Wenn alles im Topf verstaut ist, kommt noch einmal Sägespäne oben drauf und der Topf wird mit seinem Deckel verschlossen. Das nennt man Reduzieren, es wird der Sauerstoff entzogen. Nun kann sich der Rauch in die kleinen entstanden Risse und nicht glasierten Flächen absetzen. Diese Stellen werden schwarz. Das Ergebnis ist einzigartig und nicht vorhersehbar, da sich die Farben in Verbindung mit Luft und Wasser neu entwickeln. Jetzt wird das Gefäß vorsichtig in Wasser getaucht. Die Effekte sind atemberaubend. Zum Schluss wird das „Goldstück“ liebevoll auf den glasierten Stellen mit einem Schwamm vom Rauchfilm befreit und erstrahlt in seinem eigentlichen Glanz.

 


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